Aktuell

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Die Hefte sind hier nach Jahrgängen sortiert. Wir bemühen uns, die direkte Verlinkung der einzelnen Artikel so bald wie möglich wieder herzustellen.

Call for Papers

traverse 2021/1

Reichtum

Einreichefrist Dienstag, 1. Oktober 2019

traverse 2020/3

Mobilität

Einreichefrist Dienstag, 31. Dezember 2019

Neuestes Heft

Cover der Ausgabe 2019/1

traverse 2019/1

Die Schweiz – eine Kulturtransfergeschichte

Die Ausgabe 1/2019 der traverse ist der Schweizer Geschichte unter dem Blickwinkel von Kulturtransfers und der connected history gewidmet. Dadurch soll die Rolle von kulturellen Importen und ausländischen Bezügen in der Schweiz genauer gefasst werden. Die komplexen Prozesse von Aufnahme, Transfer und Reinterpretation von Ideen und Praktiken aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Anthropologie, Kultur, Bildung oder Religion zu verschiedenen Zeiten stehen im Mittelpunkt. Die Schweiz wird als Schnittpunkt, als Ort des Zusammentreffens und der Verschmelzung verstanden. Besondere Aufmerksamkeit wird den Mechanismen von Zirkulation und Rezeption ausländischer Wissensbestände geschenkt. Es wird gefragt, aus welchen Gründen Akteurinnen und Akteure bestimmte Praktiken oder Wissensbestände, die teilweise selbst bereits auf Transferprozessen beruhten, aus einem anderen Kontext übernahmen. Welche Akteur/-innen oder Akteursgruppen waren an solchen Transferprozessen beteiligt? Wie veränderte sich das übernommene Wissen unter den neuen Bedingungen? Wurden solche Transfers von der Aufnahmegesellschaft bewusst akzeptiert oder stiessen sie auf Ablehnung und einen Drang zur nationalen Selbstbehauptung? Welche historiographischen Methoden bieten sich an, um diesen komplexen Prozessen gerecht zu werden? Diese Ausgabe der traverse bietet zu diesen Fragen eine Reihe von Studien von der Frühen Neuzeit bis zur Zeitgeschichte.

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Vorschau

traverse 2019/2

Pop. Der Soundtrack der Zeitgeschichte

Erscheinungsdatum: Sonntag, 15. September 2019

Pop ist der Soundtrack der Zeitgeschichte. Die sozialen Bewegungen der vergangenen 60 Jahre sind ohne die Prägungen durch Pop- und Rockmusik nicht erklärbar. Vor allem aber stellte Popmusik selbst ein Medium der Vergesellschaftung dar, bestimmte Zugehörigkeiten und Ausgrenzungen, definierte Szenen und Generationen und übersetzte gesellschaftliche Konflikte in Habitus und Sound. Popmusik und ihre Kulturen setzten globale Waren- und Wissensströme in Gang, liessen gemeinsam geteilte Vorstellungen von der Beschaffenheit der Welt entstehen. Kurz: Popmusik ist als soziale, kulturelle und politische Praxis von unüberhörbarer Bedeutung für die Globalgeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die pophistorischen traverse-Beiträge nehmen Popmusik als Wissens-, Kultur- und Gesellschaftsphänomen in der Schweiz ernst. Sie beleuchten die Etablierung von Szenen von Hardcore bis Hiphop, verorten die Schweiz in internationalen popmusikalischen Bewegungen von Beat bis Punk oder identifizieren helvetische Hybridkulturen zwischen Pop und Schlager. Dabei ist Pop stets mehr als nur Musik. Die traverse kann aufzeigen, wie stark Popmusik die schweizerische Gesellschaft des 20. Jahrhunderts durchdrang und ihre spezifischen Eigenarten, aber auch transnationalen Vernetzungen widerspiegelte.

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