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Vernissage + + + Masse, Märkte und Macht in der Geschichte des Sports + + + 27. Mai 2016 + + + 19.00 Uhr + + + Schweizerisches Sozialarchiv

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Schwerpunkte

Neuestes Heft

Cover der Ausgabe 2016/1

traverse 2016/1

Masse, Märkte und Macht in der Geschichte des Sports

Debatten um Dopingfälle im Spitzen- und Breitensport, Vermarktung und Geldflüsse sowie Diskussionen um korrupte Funktionäre zeigen, dass der Sport im Verlaufe der Moderne zu einem Markt- und Massenphänomen geworden ist, das medial und monetär eine grosse Aufmerksamkeit erlangt hat. Der Sport und seine Massenveranstaltungen dienen und dienten der Politik zudem als Bühne der Inszenierung und der Durchsetzung von Partikularinteressen. Diese Ausgabe der traverse untersucht das Thema Sport als Breiten- und Massenphänomen, als marktorientierte Unterhaltungsform und als historische Erscheinung, die sich im Wechselspiel von Politik und Masse situiert. Die Ausgabe vereinigt Beiträge zur Geschichte des Dopings und der Dopingpolitik, zur Entwicklung des modernen Fussballs und zur Korruptionsgeschichte in der FIFA, zur Entstehung des Skisports in der Schweiz und zur Medialisierung und Politisierung des Sports in der schweizerischen Zwischenkriegszeit.

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Vorschau

traverse 2016/2

Transnationale Feminismen

Erscheinungsdatum: Freitag, 1. Juli 2016

Wie viele bürgerlich-liberale Reformprojekte des 19. Jahrhunderts war der Feminismus eine transnationale Bewegung mit globalem Anspruch. Die Konstitution des Gegenstands – die Reform der Geschlechterordnung – beruhte indes auf (oftmals impliziten) Grundannahmen, die kulturell spezifisch waren und bei der kontinuierlichen globalen Expansion der Frauenbewegung seit Beginn des 20. Jahrhunderts für wachsende interne Verständigungsprobleme sorgten. Die Antwort auf die Frage, wie ein gerechtes Arrangement der Geschlechter beschaffen sein sollte, war folglich alles andere als evident. Das Heft untersucht die transkulturelle Kommunikation innerhalb des feministischen Projekts und richtet den Blick auf internationale feministische Organisationen, auf grenzüberschreitende politische Aktionen von Feministinnen und die Produktion feministischer Kunst und Wissenschaft. Die Beiträge fragen nach den Ambivalenzen und Widersprüchen, die den Feminismus als Diskurs der europäischen Moderne charakterisieren und untersuchen Brüche und Konflikte in transnationalen feministischen Emanzipationsbestrebungen.

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