Vorschau

traverse 2013/2

Sozialer Frieden transnational

Erscheinungsdatum: Montag, 1. Juli 2013

Das Schwerpunktheft beleuchtet die Genese des europäischen Sozialmodells und arbeitet die transnationalen Mechanismen heraus, die der Institutionalisierung der Europäischen Gemeinschaften vorangingen. Die westeuropäischen Länder hatten sich bereits früh mit einem Ensemble von sozialpolitischen und-rechtlichen Normen und Praktiken ausgestattet, die aus einem gemeinsamen Reflexionsprozess hervorgingen, bevor es zur Verabschiedung der ersten internationalen Instrumente kam, wie insbesondere der Europäischen Sozialcharta von 1961.

traverse 2013/3

Energie

Erscheinungsdatum: Montag, 14. Oktober 2013

Energie ist eine der wichtigsten Ressourcen der Gegenwart. Wir nutzen sie täglich zum Heizen, Kochen, Beleuchten, Fortbewegen, Arbeiten. Neben der Endlichkeit der fossilen Energieträger rückten in den letzten Jahren auch die mit den Energieregimen verbundenen Risiken (wieder) vermehrt ins Bewusstsein. Gerade deshalb erlebte besonders die Energiegeschichte zum 20. Jahrhundert jüngst einen Aufschwung. Die einzelnen Beiträge zeichnen dabei nicht nur den ungestillten Energiehunger während des Wirtschaftsbooms nach dem Zweiten Weltkrieg nach, sondern gehen auch den Wurzeln des heutigen Energieregimes im 19. Jahrhundert nach. Thematisiert werden die wichtigsten Triebkräfte der Innovationen in der Wasserkraft, die Entwicklungslinien der Energieverwendung und des Energieverbrauchs im Verkehr und in der Landwirtschaft sowie die Auswirkungen eines mehrtägigen Stromausfalls auf die Gesellschaft.

traverse 2014/1

Entzogene Freiheit. Freiheitsstrafe und Freiheitsentzug

Erscheinungsdatum: Samstag, 1. Februar 2014

Bis heute gilt das Entziehen der persönlichen Freiheit als Grundmuster der staatlichen Strafe. Obwohl Vorläuferinstitutionen bis in die frühe Neuzeit zurückreichen, setzte sich der Typus der modernen Haftanstalt – das Gefängnis – erst im 19. Jahrhundert durch. Auch in der Schweiz entstanden damals zahlreiche Strafanstalten, die die Besserung der Eingewiesenen und den Schutz der Gesellschaft bezweckten. Freiheitsentziehende Massnahmen beschränkten sich allerdings keineswegs auf das Strafrecht. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein galt das Weg- und Einsperren von Männern und Frauen, die die öffentliche Ordnung störten, in Zwangsarbeits-, Erziehungs- oder Irrenanstalten als probates Mittel zur Erzeugung sozialer Konformität. Schon früh gerieten das Gefängnis und andere Haftanstalten aber auch in Kritik. Um 1900 entstanden erste Alternativen zur Freiheitsstrafe. Im 20. Jahrhundert verstärkten zahlreiche Reform- und Protestbewegungen die Kritik am Freiheitsentzug zusätzlich. Heute werden nur noch fünf Prozent der ausgesprochenen Freiheitsstrafen auch wirklich vollzogen.
Die Geschichte des Freiheitsentzugs in der Schweiz ist erst ansatzweise erforscht. Ziel des Heftschwerpunkts ist es, das Forschungsgebiet zu vermessen und Lücken zu schliessen. Die ausgewählten Beiträge beschäftigen sich u. a. mit frühmodernen Vorformen des Strafvollzugs, der Geschichte einzelner Einrichtungen, der Entwicklung der Haftpraxis und der Sträflingsfürsorge in einzelnen Kantonen sowie den Bemühungen um Reformen im Straf- und Massnahmenvollzug. Ein Beitrag beleuchtet zudem vergleichbare Entwicklungen im Ausland.

traverse 2014/2

Wirtschaft im ländlichen Raum

Erscheinungsdatum: Montag, 30. Juni 2014

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traverse 2014/3

Risiko

Erscheinungsdatum: Samstag, 1. November 2014

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traverse 2015/1

Umverteilen

Erscheinungsdatum: Montag, 30. März 2015

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