Aktuell

Call for Papers

traverse 2014/2

Wirtschaft im ländlichen Raum

Einreichefrist Donnerstag, 31. Mai 2012

Neuestes Heft

Cover der Ausgabe 2012/1

traverse 2012/1

Kulturgeschichte

Nach der Wirtschaftsgeschichte (1/2010) und der Sozialgeschichte (1/2011) wird sich das dritte historiographische Sonderheft 1/2012 mit den Entwicklungen, Ausprägungen und Desideraten kulturgeschichtlicher Ansätze in der Schweiz beschäftigen. Die Beiträge präsentieren Forschungsüberblicke und stellen Fragen zum aktuellen Status der Kulturgeschichte der Schweiz. Dabei werden klassische Felder, Themen und Materialien wie die Geschichte der Ideen, Repräsentationen und Praktiken ebenso in den Blick genommen wie die neuere Kulturgeschichte der Bilder, Medien und Objekte. Zwei weitere Beiträge liefern einen Blick von Aussen auf die Schweizer Kulturgeschichte und einen historiographischen Überblick auf verschiedene Zugriffsweisen kulturgeschichtlicher Problemstellungen.

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Vorschau

traverse 2012/2

Pflegekrisen

Erscheinungsdatum: Donnerstag, 28. Juni 2012

Die Rede von Krisen begleitete von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart die Arbeitsverhältnisse, Ausbildung und Verselbständigung der Betreuungs-, Gesundheits- und Pflegeberufe in der Schweiz. Die Beiträge des Heftes ermöglichen Einsichten in damit verbundene lokale und individuelle Problemsituationen sowie in spannungsvolle Entwicklungen der Gesundheitspolitik, im Spitalwesen, in der Psychiatrie, der Physiotherapie, in der Krankenpflege und in der ausserhäuslichen Kinderbetreuung.
Da Pflegen wie Betreuen der weiblichen Natur und Privatsphäre zugeschrieben waren, dominierten ökonomische, behördliche und ärztliche Interessen die Wahrnehmung und Vorschläge zur Behebung von Krisen lange Zeit. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Fachwissen der verschiedenen Berufe für die Neugestaltung von erzieherischen, sozialen und gesundheitlichen Institutionen nutzbar. Es erlangte nur langsam und partiell gesellschaftliche Anerkennung, um Bedürfnisse zu definieren und entsprechend Ressourcen zu ihrer Bewältigung zu gewinnen. Diese Wechselwirkungen begünstigten die Entstehung neuer Engpässe und Pflegekrisen in der Schweiz.

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