Aktuell

Die traverse hat das Dokument zur NZZ-Multimedia-Reportage über Erwin Naef. Der Chronos Verlag stellt den Text schon vor Ablauf der moving wall allen Leser_innen zur Verfügung, vielen Dank!

Die traverse ist 20 Jahre alt geworden und beschenkt alle Leser_innen und sich selbst mit einem Doppelportrait!
In der Ausgabe 1-2014 haben Frédéric Sardet und Christoph Conrad über die traverse und ihre Geschichte geschrieben. Der Chronos Verlag stellt den Text schon vor Ablauf der moving wall allen Leser_innen zur Verfügung, vielen Dank!

Bitte beachten Sie:
Die traverse ist auch weiterhin mit einer 2jährigen moving wall unter seals.ch im Volltext abrufbar.
Neu werden die Hefte aber nach Jahrgängen sortiert. Wir bemühen uns, die direkte Verlinkung der einzelnen Artikel so bald wie möglich wieder herzustellen.

Call for Papers

traverse 2017/1

Verfassung, Staatsbürgerschaft und Schule

Einreichefrist Montag, 31. August 2015

Neuestes Heft

Cover der Ausgabe 2015/2

traverse 2015/2

Mit allen Sinnen

Das thematische Heft Mit allen Sinnen / Par tous les sens leistet einen Beitrag zu einem der momentan dynamischsten Felder einer historisch anthropologisch ausgerichteten Geschichtswissenschaft: der Sinnesgeschichte. Im Anschluss an den visual/iconic/pictorial turn wird nach Möglichkeiten der Historisierung von Gehör, Geruchs-, Geschmacks- und Tastsinn gefragt, ohne die Visualität darüber zu vernachlässigen. Zugleich setzt sich die Sinnesgeschichte kritisch mit älteren Fragen der Historischen Anthropologie, Wahrnehmungs- und Mentalitätsgeschichte auseinander. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei weniger ideengeschichtliche oder wahrnehmungstheoretische Untersuchungen einer sich wandelnden Hierarchie der Sinne, wie sie beispielsweise die ältere Kulturgeschichte und Kunstgeschichte ausgehend vom Sehsinn exemplarisch vorgeführt hat, als vielmehr historisch spezifische sensorische Praktiken, durch welche sich historische Akteure ihre Welt «mit allen Sinnen» aneigneten. Dies bedeutet aber auch, dass Sinnesgeschichte die einzelnen Sinne nicht isoliert behandelt, sondern im Sinne einer intersensoriality die Beziehungen verschiedener sensorischer Praktiken zueinander in den Blick nimmt. In einzelnen Fallstudien von der Antike bis zur Neuzeit werden historische Pragmatiken der Sinne exemplarisch analysiert. Dabei geht es zum Beispiel um Sinnlichkeit im Amphitheater, um den Geschmack mittelalterlicher Gerichte, um eine intersensorische Wahrnehmung von Schaufenstern im 19. Jahrhundert oder um die Sinnlichkeit militärischer Bunkeranlagen.

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Vorschau

traverse 2015/3

Figuren und Akteure des Skandals in der Schweiz, 16.–20. Jahrhundert

Erscheinungsdatum: Mittwoch, 30. September 2015

Affären und Skandale bestimmen den Rhythmus der Geschichte zeitgenössischer Gesellschaften – es sind Prüfsteine, durch deren Mediation eine Gemeinschaft ihre Normen und Werte testet. Bis vor kurzem fanden sie in den Geschichtswissenschaften nur wenig Beachtung. Diese Ausgabe von Traverse befasst sich mit den Formen, den Funktionen und den Auswirkungen des Skandals und der Affäre in der Schweiz.

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