Aktuell

HTML Editor Sample Page

Die traverse hat das Dokument zur NZZ-Multimedia-Reportage über Erwin Naef. Der Chronos Verlag stellt den Text schon vor Ablauf der moving wall allen Leser_innen zur Verfügung, vielen Dank!

Die traverse wird 20 und beschenkt alle Leser_innen und sich selbst mit einem Doppelportrait!
In der aktuellen Ausgabe 1-2014 haben Frédéric Sardet und Christoph Conrad über die traverse und ihre Geschichte geschrieben. Der Chronos Verlag stellt den Text schon vor Ablauf der moving wall allen Leser_innen zur Verfügung, vielen Dank!

Bitte beachten Sie:
Die traverse ist auch weiterhin mit einer 2jährigen moving wall unter seals.ch im Volltext abrufbar.
Neu werden die Hefte aber nach Jahrgängen sortiert. Wir bemühen uns, die direkte Verlinkung der einzelnen Artikel so bald wie möglich wieder herzustellen.

Call for Papers

Zurzeit ist kein aktueller Call for Papers vorhanden.

Schwerpunkte

Neuestes Heft

Interner Fehler: Editorial nicht gefunden

Vorschau

traverse 2015/2

Mit allen Sinnen

Erscheinungsdatum: Donnerstag, 30. Juli 2015

Das thematische Heft Mit allen Sinnen / Par tous les sens leistet einen Beitrag zu einem der momentan dynamischsten Felder einer historisch anthropologisch ausgerichteten Geschichtswissenschaft: der Sinnesgeschichte. Im Anschluss an den visual/iconic/pictorial turn wird nach Möglichkeiten der Historisierung von Gehör, Geruchs-, Geschmacks- und Tastsinn gefragt, ohne die Visualität darüber zu vernachlässigen. Zugleich setzt sich die Sinnesgeschichte kritisch mit älteren Fragen der Historischen Anthropologie, Wahrnehmungs- und Mentalitätsgeschichte auseinander. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei weniger ideengeschichtliche oder wahrnehmungstheoretische Untersuchungen einer sich wandelnden Hierarchie der Sinne, wie sie beispielsweise die ältere Kulturgeschichte und Kunstgeschichte ausgehend vom Sehsinn exemplarisch vorgeführt hat, als vielmehr historisch spezifische sensorische Praktiken, durch welche sich historische Akteure ihre Welt «mit allen Sinnen» aneigneten. Dies bedeutet aber auch, dass Sinnesgeschichte die einzelnen Sinne nicht isoliert behandelt, sondern im Sinne einer intersensoriality die Beziehungen verschiedener sensorischer Praktiken zueinander in den Blick nimmt. In einzelnen Fallstudien von der Antike bis zur Neuzeit werden historische Pragmatiken der Sinne exemplarisch analysiert. Dabei geht es zum Beispiel um Sinnlichkeit im Amphitheater, um den Geschmack mittelalterlicher Gerichte, um eine intersensorische Wahrnehmung von Schaufenstern im 19. Jahrhundert oder um die Sinnlichkeit militärischer Bunkeranlagen.

code & design by eMeidi.com